Verbundausbildung

Ziel des Förderprogramms: 
Es werden Ausbildungsverbünde für Klein- und Kleinstbetriebe gefördert, die bisher nicht die Voraussetzungen für eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung erfüllen. Ziel der Förderung ist es, die Qualität der betrieblichen Ausbildung und die Zahl der Ausbildungsplätze in der Wirtschaft zu erhöhen. 

Art und Umfang: 
Die Förderung wird in Form eines Zuschusses gewährt. Die Höhe des Zuschusses beläuft sich auf 150 Euro je Ausbildungsmonat. Der Verbundkoordinator erhält erfolgsabhängig bis zu 750 Euro.
 
Antragsberechtigte: 
Antragsberechtigt ist der im jeweiligen Ausbildungsvertrag bezeichnete verantwortliche Ausbildende. Dieser kann einen Verbundkoordinator mit der Antragsabwicklung beauftragen. Am Verbund muss ein weiterer eigenständiger Betrieb beteiligt sein. Die Beteiligung weiterer Ausbildungspartner ist möglich.
 
Förderbedingungen: 
Der antragstellende Ausbildungsbetrieb darf im zur Förderung angemeldeten Ausbildungsberuf nicht ausbildungsberechtigt sein oder das Ausbildungsverhältnis muss zusätzlich sein.  Verbünde, die bereits anderweitige staatliche Förderung erhalten, sind von der Förderung ausgeschlossen. Die/der Auszubildende muss zu Beginn der Ausbildung mindestens seit einem Jahr in Hamburg wohnen. 

Antragsverfahren:
Anträge auf Gewährung von Zuschüssen müssen gemeinsam mit dem Antrag auf Eintragung ins Verzeichnis der Berufsausbildungsverzeichnisse bzw. in die Lehrlingsrolle bei der zuständigen Stelle (Kammer) eingereicht werden. 

Verbindlich sind die Richtlinien zur Förderung von Ausbildungsverbünden.
   
Auskunft bei:
Behörde für Schule und Berufsbildung
Amt für Verwaltung / V 39 
   
Adresse:
Hamburger Straße 125a
22083 Hamburg 
   
Telefon: 040 / 428 63 - 3486



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