Ab dem Schuljahr 2011/2012 kann der Auszubildende ergänzend zu einem anerkannten dualen Berufsabschluss auch die Fachhochschulreife erwerben.
Welche Vorteile bieten sich den Ausbildungsbetrieben?
Durch die Einführung dieser wahlweisen Option wird die Attraktivität und Qualität der beruflichen Ausbildung für Auszubildende und Betriebe gesteigert. Den Betrieben bietet sich eine Chance, qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen und längerfristig an den Betrieb zu binden. Auszubildende können im Anschluss an die Berufsausbildung direkt in ein Fachhochschulstudium bzw. vergleichbare berufsbegleitende Qualifizierungsangebote einsteigen. Die Absolventen können so z.B. im Sinne einer nachhaltigen Personalentwicklung für erweiterte betriebliche Aufgaben vorbereitet werden. Vor allem aber dürfte sich die zusätzliche Qualifikation in der betrieblichen Arbeit positiv bemerkbar machen. Auszubildende lernen ihre Fähigkeiten besser kennen, erweitern ihre Spielräume und trauen sich eher an komplexe Aufgaben heran. Und auch Zeit wird gespart: Im Vergleich zu konsekutiven Ausbildungswegen ist der integrierte Weg zur Fachhochschulreife ein Jahr kürzer. Absolventen dieses Bildungsganges stehen dem Arbeitsmarkt früher zur Verfügung.
„Bei uns sind fast alle Führungspositionen mit Mitarbeitern besetzt, die ihre Ausbildung in unserem Unternehmen begonnen haben. Darum sind unsere zwölf Auszubildenden unser Zukunftskapital: Sie lernen, wie sich unser Betrieb erfolgreich am Markt positioniert. Darüber hinaus gibt der eigene Nachwuchs unserem Unternehmen ein Gesicht, dem die Kunden vertrauen – wer könnte das besser?“
Peter Seib, Geschäftsführer der HORST BUSCH Elektro-Technik GmbH, Hamburg –www.horst-busch.de
"Wir bilden aus, um mit jungen Ideen zu wachsen."
Yvonne Lassalle, Leitung Personal, ISA Internet Service Agentur GmbH – www.isa-hamburg.com